leseempfehlung

Literarische Abenteuer. Tove Ditlevsen: „Abhängigkeit“

Die zärtliche Melancholie des dritten Romans wird diesmal von der inhaltlichen Dunkelheit eingeholt. Obwohl auch diesem Band der Ditlevsen’sche Zauber innewohnt, wird Tove auf eine äußerst brutale Art mit der unangenehmen Seiten des Erwachsenenlebens konfrontiert.

Literarische Abenteuer. Tove Ditlevsen: „Jugend“

Der zweite Band in Tove Ditlevsens Kopenhagen-Trilogie* berichtet über die ersten Schritte der jungen Protagonistin im selbstständigen Leben und erste Begegnungen in Dichterkreisen.

Auch Toves Jugend ist von einer tiefgreifenden Trauer und Sehnsucht geprägt, die die Autorin auf eine stilistisch unvergleichbare Art beschreibt.

Literarische Abenteuer. Polly Clark: ‚Tiger‘

„Tiger“ von Polly Clark lässt niemanden daran zweifeln, worum es im Roman geht: das Buchcover wird geschmückt von einem gestreiften Fellmuster, der Titel ist eindeutig gewählt und spricht ebenso für sich selbst. Diese simple Kategorisierung auf den ersten Blick weiter sich jedoch bereits auf den ersten Seiten des Romans aus: erzählt wird über sibirische Urvölker, das Überleben in der Wildnis, darüber, was es bedeutet, Mutter zu sein – und vieles mehr.

Literarische Abenteuer. Don DeLillo: ‚Die Stille‘

‚Die Stille‘ ist eher eine Erzählung als ein Roman: Sie umschreibt eher einen Moment als eine Handlung; eher einen Tag als ein Leben; eher einen Zustand als eine Entwicklung. Ist die kurze Form ein funktionierendes Mittel für die furchtbare Nachricht, die der Text vermitteln möchte – oder fehlt hier etwas Wesentliches, um den Roman in seiner vollen Wirkung zu realisieren?