Düstere Rituale und ein übermächtiger Orden: Erfahre in dieser Rezension zu „Unser Teil der Nacht“ von Mariana Enriquez alles über das Meisterwerk der La-Plata-Gotik. Im Fokus stehen das Zusammenspiel von Grauen und Realismus, die zentrale Vater-Sohn-Geschichte sowie die feministischen Figurendynamiken. Ein literarisches Muss für alle Liebhaberinnen düsterer Geschichten!
bestseller
Fett und hässlich. Asako Yuzuki: „Butter“
Der Bestseller aus Japan bewegt sich inhaltlich zwischen „Das Schweigen der Lämmer“ und „Eat, Pray, Love“; literarisch zwischen Milena Michiko Flashar und Mieko Kawakami. Wie entwickelt sich die Begegnung der jungen ambitionierten Journalistin und der kulinarisch begabten Serienmörderin – und wer ist die tatsächliche Protagonistin in diesem Buch?
Ab in die Hölle. R. F. Kuang: „Katabasis“
Alice Law studiert analytische Magie. Sie ist kurz vor dem Abschluss bei dem besten Magier der Welt: Jacob Grimes. Es gibt nur ein klitzekleines Problem: Jacob Grimes ist gestorben und Alice hat ihren Doktorvater auf dem Gewissen.
Über den Abgrund gehen. Kaśka Bryla: „Mein Vater, der Gulag, die Krähe und ich“
Als Karl das Krähenbaby die Protagonistin von Autorin zur Mutter werden lässt, möchte sie durch ihn ihre große Erlösung finden. Von welcher großen Schuld möchte sie sich befreien?
Die Uhr wird schlagen. Karl Ove Knausgård: „Die Schule der Nacht“
Tod und Vergänglichkeit, Kunst und Wahrheit, Moral und Vernunft, Gut und Böse – und ein extensives kritisches Register zeitgenössischer Schallplatten.
Lächeln und Sterben. Milena Michiko Flašar: „Oben Erde, unten Himmel“
In „Oben Erde, unten Himmel“ zeigt Michiko Flašar mit morbidem Humor und viel Feingefühl, was es bedeuten kann, wenn ein Leben zu Ende gegangen ist – und was bleibt, wenn ein Körper gestorben ist.
Kreisverkehr der Seelen. Abubakar Adam Ibrahim: „Zeit der Glühwürmchen“
Natur und Gefühle, Politik und Geschichte, Kunst und Leidenschaft, Diesseits und Jenseits – nichts kommt in diesem schönen Buch zu kurz.
Dystopie Plus. Zara Zerbe: „Phytopia Plus“
Die Menschheit träumt seit geraumer Zeit davon, Zara Zerbe macht es mit ihrem Roman nun möglich. Wie wäre es, wenn wir wirklich ewig leben könnten?
Vom Tigris zur Themse. Elif Shafak: „Am Himmel die Flüsse“
Elif Shafaks neuester Roman nimmt Lesende mit auf eine Reise durch Jahrhunderte und Kontinente, zu vergessenen Sprachen und vergrabenen Städten. Shafak gleitet mühelos durch Zivilisationen und Kulturen – und bietet nicht weniger als eine revolutionäre Perspektive auf die Menschheitsgeschichte.
Geschlossene Gesellschaft. Vigdis Hjorth: „Ein falsches Wort“
Vigdis Hjorth zeigt, wie ein materieller Gewinn zur emotionalen Zerstörung führen kann, wenn ein furchtbares, für Dekaden verschwiegenes Familiengeheimnis zur unumgehbaren Gegenwart wird.