Wie viel kreative Freiheit sollte eine Adaption gegenüber seiner Vorlage erhalten? Kann eine Filmadaption als gelungene Ergänzung betrachtet werden, auch wenn sie eine fast schon vollständig andere Geschichte erzählt? Anhand der „Schachnovelle“ von Stefan Zweig gehe ich diesen Fragen heute… Weiterlesen ›
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Und mittendrin ein toter Mann. Lina Nordquist: „Mein Herz ist eine Krähe“
Lina Nordquist fasziniert und entsetzt gewaltig in ihrem Roman „Mein Herz ist eine Krähe“. Düstere Schicksale, geschildert von zwei Erzählerinnenstimmen, offenbaren nach und nach eine grausame Familiengeschichte voller Verluste und Traumata. Zeitgleich entfaltet das Buch eine so unwiderstehliche Sogwirkung, dass… Weiterlesen ›
Triumph und Versagen. Salman Rushdie: „Victory City“
Salman Rushdies neuester Roman „Victory City“ ist indische Dichtung und sozialkritisches Panorama zugleich. Über Jahrhunderte folgen Lesende einer göttlichen Protagonistin – die an der Menschlichkeit ihrer Zeitgenoss*innen wieder und wieder zugrunde geht.
Blut im Schnee. Vigdis Hjorth: „Die Wahrheiten meiner Mutter“
Vigdis Hjorth erzählt in ihrem Roman „Die Wahrheiten meiner Mutter“ eine ungemütliche, komplexe, in Teilen verstörende Geschichte darüber, wie tiefe Wunden Mütter und Töchter einander zufügen können. Doch tut sie dies auf eine so mitreißende Art und Weise, dass es… Weiterlesen ›
Raumschiff Psyche. Olga Ravn: „Die Angestellten“
Olga Ravns Roman „Die Angestellten. Ein Roman über Arbeit im 22. Jahrhundert“ obduziert mit einem analytischen – und doch äußerst gefühlsintensiven – Blick Zukunftsperspektiven, die so düster wie realistisch ausfallen. Aus Zeug*innenberichten menschlicher und humanoider Angestellter eines Raumschiffs erstellt Ravn… Weiterlesen ›
Urlaub aus der Hölle. Terézia Mora: „Muna oder Die Hälfte des Lebens“
Terézia Moras neuester Roman „Muna oder Die Hälfte des Lebens“ überzeugt mit einer starken, ambivalenten Protagonistin, deren Lebensweg durch diverse Länder und Momente der europäischen Gegenwart führt; beunruhigt und wühlt auf mit einer intensiven emotionalen Geschichte über toxische Beziehungen und… Weiterlesen ›
Kraft, Wut und Wahnsinn. Maruša Krese: „Trotz alledem“
Maruša Kreses introspektiver und mitreißender Roman „Trotz alledem“ spielt in Slowenien und streckt sich vom Zweiten Weltkrieg bis in den heutigen Tag. Das Buch obduziert die Innenwelten sowie Umfelder von Partisaninnen und Partisanen im Zweiten Weltkrieg, zeigt den männlichen und… Weiterlesen ›
Perspektive. Frankfurter Buchmesse 2023: Eine essenzielle Polarisierung
In der neuen Rubrik „Perspektive“ möchte ich etwas persönlicher beleuchtete, subjektiv schattierte Gedanken zu tagesaktuellen Themen zur mich umgebenden und von mir rezipierten literarischen Landschaft formulieren. Im heutigen Beitrag thematisiere ich meinen Besuch auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse, nehme eine… Weiterlesen ›
Panorama. Frankfurter Buchmesse 2023: Ehrengast Slowenien
Im Rahmen meines diesjährigen Besuchs der Frankfurter Buchmesse möchte ich Dir anhand diverser Leseempfehlungen das Gastland Slowenien etwas näher vorstellen. Im Folgenden zeige ich eine Kombination interessanter Autor*innen und Bücher mit Status von Klassiker bis Debüt, von Kurzgeschichte bis Roman.
Das notwendige Böse. Moshtari Hilal: „Hässlichkeit“
Die Künstlerin, Kuratorin und Autorin Moshtari Hilal stellte ihre Werke bereits in Berlin, Paris, Madrid, Teheran und New York aus. Sie ist Mitgründerin des Kollektivs AVAH (Afghan Visual Arts and History) und des Rechercheprojekts CCC (Curating Through Conflict with Care) in… Weiterlesen ›