Der Bestseller aus Japan bewegt sich inhaltlich zwischen „Das Schweigen der Lämmer“ und „Eat, Pray, Love“; literarisch zwischen Milena Michiko Flashar und Mieko Kawakami. Wie entwickelt sich die Begegnung der jungen ambitionierten Journalistin und der kulinarisch begabten Serienmörderin – und wer ist die tatsächliche Protagonistin in diesem Buch?
bücher
Panorama: Literarischer Jahresrückblick 2025
Das Jahr 2025 brachte eine Fülle an fesselnder Literatur mit sich. Meine Lieblingsthemen und -Autorinnen zeige ich heute anhand der Lieblingsvideos auf meinem YouTube-Kanal.
Jahreshiglights 2025: Sachbuch
Das vergangene Lesejahr 2025 war nicht nur in puncto Belletristik, sondern auch im Bereich Sachbuch reichlich und vielfältig ausgestattet. Im Folgenden möchte ich einige bemerkenswerte Highlights vorstellen.
Vitruvianische Familie. Aude: „Das Wanderkind“
Eine unheimliche Familiengeschichte; so knapp wie intensiv – so düster wie gefühlvoll.
Ab in die Hölle. R. F. Kuang: „Katabasis“
Alice Law studiert analytische Magie. Sie ist kurz vor dem Abschluss bei dem besten Magier der Welt: Jacob Grimes. Es gibt nur ein klitzekleines Problem: Jacob Grimes ist gestorben und Alice hat ihren Doktorvater auf dem Gewissen.
Sie sind unsere Augen. Victoria Amelina: „Blick auf Frauen. Den Krieg im Blick“
Ein Kriegstagebuch, eine Geschichte außergewöhnlicher Frauen – und eine gebührende Hommage an Victoria Amelina, Autorin, Dichterin und Menschenrechtsaktivistin.
Lächeln und Sterben. Milena Michiko Flašar: „Oben Erde, unten Himmel“
In „Oben Erde, unten Himmel“ zeigt Michiko Flašar mit morbidem Humor und viel Feingefühl, was es bedeuten kann, wenn ein Leben zu Ende gegangen ist – und was bleibt, wenn ein Körper gestorben ist.
Plombir mit Beigeschmack. Dmitrij Kapitelman: „Russische Spezialitäten“
Ein authentisches Panorama, welches sowohl im zwischenmenschlichen als auch im zeitgeschichtlichen Sinne in intensivsten Farben aufleuchtet.
Sinnliche Vielfalt. Gillian Anderson: „Want“
„Want“ ist eine Sammlung von Briefen über sexuelle Fantasien und Szenen der Lust und Befriedigung, die die Verfasserinnen normalerweise nur in ihren geheimsten Gedanken ausspielen.
Keine Alternative. Elsa Koester: „Im Land der Wölfe“
Warum habe ich diesen in Teilen treffsicheren, situativ amüsanten, queer angehauchten, charismatisch anmutenden Roman über grün-blaue Konflikte und deutsche Realitäten dennoch abgebrochen?