Im Folgenden möchte ich auf literarische Inhalte abseits dieses Blogs hinweisen, die in den vergangenen Wochen auf meinem YouTube-Kanal oder im Rahmen anderer Formate entstanden sind – und die neueste Community-Leserunde ankündigen.
bücher
Die fetten Jahre sind vorbei. Sarah Gilmartin: „Service“
Ein entsetzlicher Skandal richtet mehrere Menschenleben für immer zu Grunde. Sarah Gilmartin skizziert den Weg vom Ruhm zum Verbrechen zur Wahrheit, begleitet Lesende von einer gehaltvollen Szene zur anderen – bis zur fatalen Konfrontation.
Dies ist kein Buch. Rebecca F. Kuang: „Yellowface“
In ihrem bombastischen Bestseller schreibt Kuang über Ruhm und Verleumdung, malt das Dasein von Literaturstars in intensivsten Tönen aus, erzählt die bahnbrechende Geschichte eines gestohlenen Erfolgs – und rechnet knallhart mit der Verlagsbranche ab.
Panoptikum des Schamlosen. Kate Lister: „Sex. Die ganze Geschichte“
Ein üppiges, progressives, kurioses und unterhaltsames Panorama – ein wilder literarischer Ritt, welcher jederlei Lesenden sowohl geistig bereichern als auch mehrmals zum lauthals Lachen bewegen wird.
Panorama, 1/24: Leseplanung, neue ZEIT-Bibliothek der Weltliteratur, japanischer Januar
Im Folgenden möchte ich ein Licht auf vor Kurzem erschienene Videos auf meinem YouTube-Kanal werfen, deren Fokus abseits der Einzelbesprechungen von Literatur liegt. Diese behandeln besonders interessante oder aktuelle literarische Themen und bieten je einen kurzen Überblick.
Verbrechen und Strafe. Temur Babluani: „Sonne, Mond und Kornfeld“
Dass es sich bei Temur Babluanis fesselndem Roman „Sonne, Mond und Kornfeld“ um ein Debüt handelt, würde nicht ein einziger Lesender merken: die spannende Geschichte, der nuancierte Protagonist und die gekonnt komponierten Figurendynamiken lassen das üppige Buch kaum aus der… Weiterlesen ›
Willkürliches Arpeggieren. Tamara Štajner: „Raupenfell“
Die slowenische Autorin Tamara Štajner untersucht in ihrem fesselnden Debütroman „Raupenfell“ die Sensibilitäten von Weiblichkeitsmustern, horcht den Echos schwerer Traumata – und obduziert die komplexe Natur von Glück und Schicksal. Auf einer gefühlvollen und ereignisreichen Reise nimmt der Roman mit… Weiterlesen ›
Savasana an der Lethe. Georgi Gospodinov: „Zeitzuflucht“
Georgi Gospodinov obduziert im introspektiven Roman „Zeitzuflucht“ kollektive Traumata aus der europäischen Zeitgeschichte und sinniert über Begriffe wie Vergangenheit, Kindheit und Erinnerung – indem er die zeitlichen Bindungen zwischen diesen Konzepten vollständig aufhebt und die Möglichkeit präsentiert, in ein beliebiges… Weiterlesen ›
Literarische Jahreshighlights 2023
Ein ereignisreiches Lesejahr mit vielen interessanten Lektüren klingt aus. Sowohl Sachbücher als auch Belletristik wurden auf den Seiten dieses Blogs vermehrt besprochen – in Teilen mit Begeisterung, in Teilen mit konstruktivem Blick. Die heutige Zusammenfassung und Auslese beinhaltet diejenigen literarischen… Weiterlesen ›
Perspektive. Buch vs. Film: Adaption und Interpretation der „Schachnovelle“
Wie viel kreative Freiheit sollte eine Adaption gegenüber seiner Vorlage erhalten? Kann eine Filmadaption als gelungene Ergänzung betrachtet werden, auch wenn sie eine fast schon vollständig andere Geschichte erzählt? Anhand der „Schachnovelle“ von Stefan Zweig gehe ich diesen Fragen heute… Weiterlesen ›