Smiths Monografie ist aussagekräftig, aufwühlend und revolutionär. Inwiefern müssen Lesende sich diese intensive Erfahrung jedoch eigenständig erarbeiten?
buchkritik
Pandoras Matrjoschka. Lana Lux: „Kukolka“
Warum schmerzen die erzählerischen Fesseln dieses Romans – und wo trifft Lux‘ Debüt auf hochaktuelle Brennpunkte?
Transzendierender Nachlass. Toni Morrison: „Selbstachtung“
Ist die Monografie als angemessener Einstieg ins literarische Gesamtwerk einzustufen – oder sollte sie auch in der Reihenfolge der Lektüren als letztes Juwel im Schaffen Toni Morrisons wahrgenommen werden?
Von Subalterne zu Siegessymbol. Bernardine Evaristo: „Manifesto. Warum ich niemals aufgebe“
Worin liegt der universalistische Wert von „Manifesto. Warum ich niemals aufgebe“ – obwohl die autobiographischen Reflexionen durch ihre Außergewöhnlichkeit eher herausstechen als sich einzufügen?
Rattengift und Rosenduft. Orhan Pamuk: „Die Nächte der Pest“
Welche Nuancen aus dem historischen Osmanischen Reich behandelt Pamuk im neuen Roman – und warum besitzt die im Jahr 1901 spielende Geschichte eine enorme Relevanz für unsere Zeit?