Der erste Monat des neuen Lesejahres war üppig und vielfältig: in den vergangenen Wochen habe ich diverse Belletristik, Sachbücher, Klassiker und Neuerscheinungen literarisch genossen und verdaut.
buchtipp
Sinnliche Vielfalt. Gillian Anderson: „Want“
„Want“ ist eine Sammlung von Briefen über sexuelle Fantasien und Szenen der Lust und Befriedigung, die die Verfasserinnen normalerweise nur in ihren geheimsten Gedanken ausspielen.
Eat Pray Love Die. Francesca Ekwuyasi:“Butter Honig Schwein Brot“
Der emotional intensive Roman beschäftigt sich auf den ersten Blick mit Familienbeziehungen und dem Genuss von köstlichen Gerichten. Doch steckt in diesem Buch noch wesentlich mehr – an Schrecken sowie Magie.
Panorama: Literarische Lichtblicke 2024
Im Folgenden möchte ich einige meiner literarischen Lichtblicke aus dem Lesejahr 2024 zeigen, die ich als hervorragende Lektüren, Buchtipps mit Nachdruck, uneingeschränkte Leseempfehlungen einstufe.
Totentanz unter Sternenhimmel. Martina Hefter: „Hey guten Morgen, wie geht es dir?“
Hefter setzt sich in ihrem Roman unter anderem mit den Themenkomplexen Liebe, Einsamkeit, Krankheit und Altern auseinander – und hat in meinen Augen den Puls unserer Zeit hervorragend getroffen.
Dystopie Plus. Zara Zerbe: „Phytopia Plus“
Die Menschheit träumt seit geraumer Zeit davon, Zara Zerbe macht es mit ihrem Roman nun möglich. Wie wäre es, wenn wir wirklich ewig leben könnten?
Geschlossene Gesellschaft. Vigdis Hjorth: „Ein falsches Wort“
Vigdis Hjorth zeigt, wie ein materieller Gewinn zur emotionalen Zerstörung führen kann, wenn ein furchtbares, für Dekaden verschwiegenes Familiengeheimnis zur unumgehbaren Gegenwart wird.
Am Ende des Regenbogens. Carina Maggar: „Unzählige schlaflose Nächte“
Ein Buch so bunt wie der Regenbogen, der die queere Community repräsentiert. So authentisch und divers wie die Auswahl der Geschichten auch sei, so tonal divergierend fällt auch ihre Rezeption aus.
Panorama, 2/24: Black History Month, Literaturpodcast LetteraTour, indiebookday, Community-Leserunde
Im Folgenden möchte ich auf literarische Inhalte abseits dieses Blogs hinweisen, die in den vergangenen Wochen auf meinem YouTube-Kanal oder im Rahmen anderer Formate entstanden sind – und die neueste Community-Leserunde ankündigen.
Dies ist kein Buch. Rebecca F. Kuang: „Yellowface“
In ihrem bombastischen Bestseller schreibt Kuang über Ruhm und Verleumdung, malt das Dasein von Literaturstars in intensivsten Tönen aus, erzählt die bahnbrechende Geschichte eines gestohlenen Erfolgs – und rechnet knallhart mit der Verlagsbranche ab.