Ein Kriegstagebuch, eine Geschichte außergewöhnlicher Frauen – und eine gebührende Hommage an Victoria Amelina, Autorin, Dichterin und Menschenrechtsaktivistin.
Home
Über den Abgrund gehen. Kaśka Bryla: „Mein Vater, der Gulag, die Krähe und ich“
Als Karl das Krähenbaby die Protagonistin von Autorin zur Mutter werden lässt, möchte sie durch ihn ihre große Erlösung finden. Von welcher großen Schuld möchte sie sich befreien?
Die Uhr wird schlagen. Karl Ove Knausgård: „Die Schule der Nacht“
Tod und Vergänglichkeit, Kunst und Wahrheit, Moral und Vernunft, Gut und Böse – und ein extensives kritisches Register zeitgenössischer Schallplatten.
Lächeln und Sterben. Milena Michiko Flašar: „Oben Erde, unten Himmel“
In „Oben Erde, unten Himmel“ zeigt Michiko Flašar mit morbidem Humor und viel Feingefühl, was es bedeuten kann, wenn ein Leben zu Ende gegangen ist – und was bleibt, wenn ein Körper gestorben ist.
Nicht mehr, nicht weniger. Paola Lopez: „Die Summe unserer Teile“
Wenngleich die historische, geographische und psychologische Prämisse der Geschichte enorm ansprechend anmuten, ergibt sich aus der Lektüre die unglückliche Ironie der Titelwahl – denn in meinen Augen ist Lopez‘ Roman genau das, lediglich die Summe ihrer Teile.
Von Sisyphos zu Superman. Stefanie de Velasco: „Liebe Stella oder Radikal hoffnungsvoll in die Zukunft“
In ihrem neuesten Essay hält Stefanie de Velasco den Status quo des Anthropozän mit fatalistischem Humor und feministischem Scharfsinn fest.
Kreisverkehr der Seelen. Abubakar Adam Ibrahim: „Zeit der Glühwürmchen“
Natur und Gefühle, Politik und Geschichte, Kunst und Leidenschaft, Diesseits und Jenseits – nichts kommt in diesem schönen Buch zu kurz.
Panorama: indiebookday 2025 | Buchtipps und Leseempfehlungen
Am Indiebookday werden unabhängig verlegte Bücher abseits vom Mainstream gefeiert und der Fokus soll heute voll und ganz auf indie Verlagen liegen. Daher möchte ich ein persönliches Plädoyer für Bibliodiversität und für ein reichhaltiges, vielfältiges Leseverhalten aussprechen.
Plombir mit Beigeschmack. Dmitrij Kapitelman: „Russische Spezialitäten“
Ein authentisches Panorama, welches sowohl im zwischenmenschlichen als auch im zeitgeschichtlichen Sinne in intensivsten Farben aufleuchtet.
Panorama: Lesemonat Januar
Der erste Monat des neuen Lesejahres war üppig und vielfältig: in den vergangenen Wochen habe ich diverse Belletristik, Sachbücher, Klassiker und Neuerscheinungen literarisch genossen und verdaut.