Im Folgenden möchte ich einige meiner literarischen Lichtblicke aus dem Lesejahr 2024 zeigen, die ich als hervorragende Lektüren, Buchtipps mit Nachdruck, uneingeschränkte Leseempfehlungen einstufe.
bücher
Der staatenlose Scheich. Yahya Ekhou: „Freie Menschen kann man nicht zähmen“
„Mein Herz wurde zu einem Massengrab.
All die Lebenspartner, Reisegefährten und Freunde aus den Kindertagen […] ruhen nun darin.“
Buchtipps und Leseempfehlungen: Literarische Lebenshighlights, 1
Hervorragende Bücher, die ihren Entstehungsmoment überdauern, mehrere Härteproben bestanden haben, in meinem Regal geblieben sind und mich immer wieder zur Reflexion bewegen.
Von Käfern und Käfigen. Franz Kafka: „Der Process“
„Sieh Willem er gibt zu,
er kenne das Gesetz nicht
und behauptet gleichzeitig
schuldlos zu sein.“
Metronom der Seele. Caleb Azumah Nelson: „Den Sommer im Ohr“
Von Himmel bis Hölle, von Extase bis Erlösung reichen die tiefsten Kontraste seiner intensiven Erzählwelt: Azumah Nelson stellt die pulsierende Lebenskraft der Jazzmusik neben den gnadenlosen Metronom des Todes.
Panorama, 3/24: YouTube, Support, Sachbuchpreisbloggen
Heute stelle ich Dir ein neues YouTube-Format vor, erinnere an kostenfreie Optionen, diese Seite zu unterstützen – und mache eine außerordentlich aufregende Ankündigung.
Am Ende des Regenbogens. Carina Maggar: „Unzählige schlaflose Nächte“
Ein Buch so bunt wie der Regenbogen, der die queere Community repräsentiert. So authentisch und divers wie die Auswahl der Geschichten auch sei, so tonal divergierend fällt auch ihre Rezeption aus.
Tränen im Vakuum. Sofi Oksanen: „Putins Krieg gegen die Frauen“
Oksanen durchleuchtet Dekaden des Kolonialismus, der durchgehenden Tyrannei und des systematischen Terrors in der Innen- und Außenpolitik – und stellt die Frauenfeindlichkeit als essenzielles Instrument der internen Zentralisierung der Macht in Russland dar.
Kammerspiel des Grauens. Patrícia Melo: „Die Stadt der Anderen“
Von luxuriösen Wohnanlagen zu stinkenden Müllhalden, vom tiefsten Grab des Friedhofs zur höchsten künstlerischen Transzendenz – Melo nimmt Lesende mit auf eine fesselnde Reise entlang staubiger Straßen; auf einen Weg ohne Ausweg, gemalt in düsteren Farben, gefüllt mit menschlichen Scherben.
Panorama, 2/24: Black History Month, Literaturpodcast LetteraTour, indiebookday, Community-Leserunde
Im Folgenden möchte ich auf literarische Inhalte abseits dieses Blogs hinweisen, die in den vergangenen Wochen auf meinem YouTube-Kanal oder im Rahmen anderer Formate entstanden sind – und die neueste Community-Leserunde ankündigen.