Meine schönsten Leseerlebnisse aus dem Jahr 2021.
Rezensionen
Ausführliche Analysen zeitgenössischer und klassischer Literatur.
Beflügelnde Stilblüten. Judith N. Shklar: „Über Ungerechtigkeit“
Welche inhaltlichen Perlen sind in der Monografie auffindbar – und warum handelt es sich um eine besonders schwierige Lektüre?
Die hohe Kunst der Nichtigkeit. Colson Whitehead: „Der Koloß von New York“
Können Whiteheads Texte auch Außenseiter:innen für die Heimatstadt des Autoren begeistern?
Systemkritische Trauerspiralen. Jamaica Kincaid: „Mein Bruder“
„Mein Bruder“ bewegt sich in poetischen Bögen zwischen Memoir, Tagebuch und Roman. Für wen ist diese Lektüre geeignet?
Brustmilch und Gewaltfantasien. Avni Doshi: „Bitterer Zucker“
Welche Tabus bricht „Bitterer Zucker“ – und warum repräsentiert Doshis Protagonistin eine wichtige Position für aktuelle literarische Diskurse?
Zwischen Kaffeetischen und Kamikazepiloten. Marc Thörner: „Rechtspopulismus und Dschihad“
Vom unterhaltsamen Reisebericht zur scharfsinnigen Analyse gegenwärtiger Brennpunkte: Welche bereichernden Kontexte gibt es hier vor allem zu entdecken?
Messer, Gabel, Schere, Licht… Lucie Faulerová: „Staubfänger“
Lohnt sich diese ungemütliche, ungewöhnliche Lektüre?
Ein Planet ist ein Planet ist ein Planet. Asja Bakić: „Mars“
Was macht dieses skurrile Büchlein so lebensecht?
Montevideanischer Spiegel. Mercedes Rosende: „Falsche Ursula“
Was macht die scheinbar leichte Lektüre auf den zweiten Blick so vielschichtig?
Aus Geisterwüsten in Blutoasen. Juan Rulfo: „Unter einem ferneren Himmel“
Welche bekannten Inhalte und welche Besonderheiten birgt die Wiederentdeckung des mexikanischen Kultautors?