Für Freunde düsterer Unterhaltungsromane mit historischem Boden lässt sich an dieser Stelle eine Empfehlung aussprechen. Unglücklicherweise gehöre ich nicht zu dieser Gruppe.
Belletristik
Literarische Abenteuer. George Orwell: „Farm der Tiere“
Warum gilt dieses als „Märchen“ untertitelte Bändchen von Orwell gerade heute als dringende Lektüre – gar mehr als im Veröffentlichungsjahr 1945?
Literarische Abenteuer. Amélie Nothomb: „Klopf an dein Herz“
Im neuen Roman „Klopf an dein Herz“ zeigt Nothomb sich von ihrer zärtlichsten Seite – und löst dennoch tiefstes Unbehagen aus.
Literarische Abenteuer. Ayn Rand: „The Fountainhead“
In welcher Hinsicht kann „The Fountainhead“ als gelungener Roman bezeichnet werden – und welche radikalen Lesarten verbergen sich hinter der Handlung?
Literarische Abenteuer. Patrícia Melo: „Gestapelte Frauen“
Gewalt, Blut und Missbrauch beherrschen diese Erzählwelt. Doch hat Melo, aus der Potenz von Weiblichkeit und dem Bewusstsein um die feminine Macht schöpfend, einen Gegenpol aufgestellt. Wo genau verbergen sich die Schätze – und die Gefahren – in dieser einzigartigen Lektüre?
Literarische Abenteuer. Mario Vargas Llosa: „Harte Jahre“
Eine turbulente Reise durch Guatemalas Politikgeschichte. Ein fortgeschrittenes Leseerlebnis. Wer kann mithalten?
Literarische Abenteuer. Ryūnosuke Akutagawa: „Rashomon. Erzählungen“
Zweifelsohne wurde Akutagawa als Meister seines Werkes geschätzt und verehrt. Doch wieso sind seine Kurzgeschichten so irritierend?
Literarische Abenteuer. Carlos Ruiz Zafón: „Der Friedhof der vergessenen Bücher“
In Zafóns Barcelona treffen sich Márquez, Borges und Pessoa mit den Brüdern Grimm in der nebligen Dämmerung der Ramblas. Dieses höchst empfehlenswerte Bändchen ist mit einer konzentrierten Essenz des Autors gleichzusetzen.
Literarische Abenteuer. Der Lesemonat im Rückblick, 05/2021
Der Lesemonat Mai war zwar lang, verflog dennoch mit einer beeindruckenden, unerwarteten Geschwindigkeit und beinhaltete zahlreiche großartige Lektüren.
Literarische Abenteuer. Leïla Slimani: „Das Land der Anderen“
In ihrem neuesten Roman „Das Land der anderen“ analysiert Slimani an einer unkonventionellen Liebesgeschichte entlanggleitend die konfliktreiche Umbruchszeit in Marokko nach dem Zweiten Weltkrieg. Aus individuellen Krisen und Kämpfen mit Diskriminierung, Rassismus und Tyrannei entsteht das Panorama eines leidenden Landes.