Was macht dieses skurrile Büchlein so lebensecht?
neuerscheinung
Apache Subversion. Martina Clavadetscher: „Die Erfindung des Ungehorsams“
Was hebt diesen Roman über Weiblichkeit und künstliche Intelligenz von anderen seinesgleichen ab – und lohnt sich die Lektüre?
Spitzfindige Fotoalben. Bei Dao: „Das Stadttor geht auf“
Bei Dao wurde 1989 seiner Heimat verwiesen. Führt dies im Jugendmemoir zur Behandlung der Heimatstadt als Protagonisten oder Antagonisten?
Hochkonjunktur der Ambivalenz. Bernhard Schlink: „Die Enkelin“
Kann Bernhard Schlinks neuester Roman „Die Enkelin“ als Nachfolger des Weltbestsellers gelesen werden – und wieso ist die neutralste Instanz der Erzählung zeitgleich hochproblematisch?
Ein analytisches Gruselkabinett. Carmen Maria Machado: „Das Archiv der Träume“
Warum funktioniert dieser fragmentierte Erzählband eigentlich als Roman?
Nostalgische Nachtmahr. K-Ming Chang: „Bestiarium“
Inwiefern wird das Buch ihrem Titel gerecht – und warum ist es eine geradezu unmögliche Lektüre?
Panorama. Deutscher Buchpreis: Ein kurzer Blick auf eine lange Liste
Longlist, Shortlist, heiße Begeisterung und lauwarme Leseeindrücke – meine Gedanken zum Deutschen Buchpreis 2021.
Hamlet mit Grillz. Gabriel Krauze: „Beide Leben“
Brutal, authentisch – brutal authentisch.
Eine fantastische Hölle. Emi Yagi: „Frau Shibatas geniale Idee“
Weder übertrieben noch verfehlt sind die Lobpreisungen und Anerkennung für die Autorin. Doch was ist so einzigartig an „Frau Shibatas genialer Idee“?
Echte Gerechtigkeit nach historischem Unrecht. Sophie Schönberger: „Was soll zurück? Die Restitution von Kulturgütern im Zeitalter der Nostalgie“
„So golden und glänzend wie ausgerechnet heute […] war der Nationalstaat nie.“