Für Freunde düsterer Unterhaltungsromane mit historischem Boden lässt sich an dieser Stelle eine Empfehlung aussprechen. Unglücklicherweise gehöre ich nicht zu dieser Gruppe.
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Literarische Abenteuer. Amélie Nothomb: „Klopf an dein Herz“
Im neuen Roman „Klopf an dein Herz“ zeigt Nothomb sich von ihrer zärtlichsten Seite – und löst dennoch tiefstes Unbehagen aus.
Literarische Abenteuer. Ryūnosuke Akutagawa: „Rashomon. Erzählungen“
Zweifelsohne wurde Akutagawa als Meister seines Werkes geschätzt und verehrt. Doch wieso sind seine Kurzgeschichten so irritierend?
Die Montagsfrage #123 – Nochmal gelesen – und vollkommen anders?
Diese Woche geht es um wiederholte Lektüren, die Neuentdeckung von bereits gelesenen Büchern, dadurch entstehende Revisionen der eigenen Lesart – und die Konsequenzen einer vollständigen Meinungsänderung.
Literarische Abenteuer. Carlos Ruiz Zafón: „Der Friedhof der vergessenen Bücher“
In Zafóns Barcelona treffen sich Márquez, Borges und Pessoa mit den Brüdern Grimm in der nebligen Dämmerung der Ramblas. Dieses höchst empfehlenswerte Bändchen ist mit einer konzentrierten Essenz des Autors gleichzusetzen.
Literarische Abenteuer. Der Lesemonat im Rückblick, 05/2021
Der Lesemonat Mai war zwar lang, verflog dennoch mit einer beeindruckenden, unerwarteten Geschwindigkeit und beinhaltete zahlreiche großartige Lektüren.
Literarische Abenteuer. Leïla Slimani: „Das Land der Anderen“
In ihrem neuesten Roman „Das Land der anderen“ analysiert Slimani an einer unkonventionellen Liebesgeschichte entlanggleitend die konfliktreiche Umbruchszeit in Marokko nach dem Zweiten Weltkrieg. Aus individuellen Krisen und Kämpfen mit Diskriminierung, Rassismus und Tyrannei entsteht das Panorama eines leidenden Landes.
Die Montagsfrage #121 – „Das musst du unbedingt lesen“?
Ist es überhaupt legitim, einer Buchbesessenen, die gefühlt sämtliche Verlags-Newsletter abonniert und Neuerscheinungen vor dem Veröffentlichungsdatum im Briefkasten hat, ein Buch zu schenken?
Literarische Abenteuer. Judith Fanto: „Viktor“
Analytisch hat genau diese Auseinandersetzung einer jungen Frau mit ihren Wurzeln dem zeitgenössischen Diskurs zur Schoah und jüdischer Identität aus einer belletristischen Sicht gefehlt.
Zitateverzehr, 4: F. Scott Fitzgerald
Worin besteht die immense Anziehungskraft von Fitzgeralds Romanen? Ist es die tiefe Tragik oder die elegante Ästhetik seiner Protagonisten? Sind es ihre Leben, ihre Tode oder die Kontraste dazwischen?