Diesmal geht es ums vergangene Lesejahr 2020, genauer genommen um das Lesehighlight 2020. An sich eine unmöglich zu beantwortende Frage – doch nähern wir uns der Problematik dennoch reflektiert und schrittweise, wie in diesem Blog zur Regel geworden ist.
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Literarische Abenteuer. Rebecca Makkai: ‚Die Optimisten‘
„Die Optimisten“ kommt dem Leser mit einer vollen Wucht an Emotionen entgegen. Die Geschichte ist mehr als lesenswert, weil wichtige Bestandteile der Kultur- und Sozialgeschichte preisgegeben werden. Die Handlung dreht sich um eine Pandemie mit tödlichen, grausamen, unaushaltbaren Konsequenzen – aber wir schreiben nicht das Jahr 2020.
Die Montagsfrage #105 – Social Media als Alternative zu klassischen Blogs?
Diese Woche geht es um Plattformen, die sich abseits des Bloggeruniversums befinden und doch damit verknüpft sind: Sind Social Media Kanäle wie YouTube oder Instagram eine Alternative zum klassischen Buchblog oder hat das klassische Bloggen Zukunft?
Literary Escapades. H. G. Wells: ‚The Island of Doctor Moreau‘
This novel is in large part a study on the moral boundaries of science: The arguably mad name character performs unscrupulous experiments throughout the book. As the distinctions between humans and animals are dangerously blurred, horrific realities in regards to violence and ruthlessness unravel.
Die Montagsfrage #104 – Was ist dein Lieblingsgenre und warum?
Mich auf Belletristik und Romane richtend möchte ich bezüglich der eigenen Präferenzen eine rhetorische Reise in literarische Inhalte vornehmen, bevor eine formspezifische Antwort formuliert wird. Welcherlei Inhalte, Tropen, und Figuren sprechen mich in einem Roman an?
Literarische Abenteuer. Jurica Pavicic: ‚Blut und Wasser‘
Die komplexe Erzählung behandelt die Thematik um Kroatiens Geschichte, beschreibt wirtschaftliche Umbrüche und generationenübergreifende Konflikte. Zeitgleich sind die Protagonisten auf der Suche nach einer spurlos verschwundenen jungen Frau.
Literarische Abenteuer. Der Lesemonat im Rückblick: #nonfictionnovember
Ergänzend zur üblichen Monatsübersicht blicke ich diesmal im Rahmen des #nonfictionnovember auf die im November gelesenen Sachbücher.
Literarische Abenteuer. Polly Clark: ‚Tiger‘
„Tiger“ von Polly Clark lässt niemanden daran zweifeln, worum es im Roman geht: das Buchcover wird geschmückt von einem gestreiften Fellmuster, der Titel ist eindeutig gewählt und spricht ebenso für sich selbst. Diese simple Kategorisierung auf den ersten Blick weiter sich jedoch bereits auf den ersten Seiten des Romans aus: erzählt wird über sibirische Urvölker, das Überleben in der Wildnis, darüber, was es bedeutet, Mutter zu sein – und vieles mehr.
Die Montagsfrage #101 – Trigger-Warnungen in Büchern?
Heute geht es um Trigger-Warnungen – und die Frage, ob diese auch in Büchern nützlich sein können oder gar nötig sein sollten. Eine unerwartet heikle Fragestellung.
Literarische Abenteuer. Nino Haratischwili: ‚Die Katze und der General‘
Die georgisch-deutsche Autorin und Regisseurin Nino Haratischwili setzt mit ihrem Roman den Maßstab für großformatiges, multifacettiertes und herausragendes Erzählen. Doch das nicht nur wegen der zentralen Schuld-und-Sühne-Thematik an Dostojewski erinnerndes Buch ist nichts für Leser mit schwachen Nerven.