‚Die Stille‘ ist eher eine Erzählung als ein Roman: Sie umschreibt eher einen Moment als eine Handlung; eher einen Tag als ein Leben; eher einen Zustand als eine Entwicklung. Ist die kurze Form ein funktionierendes Mittel für die furchtbare Nachricht, die der Text vermitteln möchte – oder fehlt hier etwas Wesentliches, um den Roman in seiner vollen Wirkung zu realisieren?
Belletristik
Literarische Abenteuer. Der Lesemonat im Rückblick, 10/2020
Im Monatsrückblick lasse ich nochmal die Leseerlebnisse und -Eindrücke der vergangenen Wochen Revue passieren.
Jay Shetty: ‚Das Think Like a Monk-Prinzip: Finde innere Ruhe und Kraft für ein erfülltes und sinnvolles Leben‘
Eine Existenz zwischen Erleuchtung und und Instagram – schon seit Jahren nicht mehr als Mönch sondern Figur des öffentlichen Lebens. Er meditiert täglich, vergisst dennoch nicht seine Online-Präsenz. Zeugt das von Falschheit oder wirtschaftlichem Denken?
Literarische Abenteuer. Der Lesemonat im Rückblick, 09/2020
Im Monatsrückblick lasse ich nochmal die Leseerlebnisse und -Eindrücke der vergangenen Wochen Revue passieren.
Literarische Abenteuer. Gabriele Kögl: ‚Gipskind‘
Gabriele Kögls Roman ist brutal und liebenswert, ungewöhnlich und universal zugleich. Emanzipationsgeschichte, Trauerarbeit und sozialkritisches Kommentar – nicht alle dieser Perspektiven sind sofort auffindbar. Lohnt sich das Lesen?
Literarische Abenteuer. Jackie Thomae: ‚Momente der Klarheit‘
Deutsche Autorin Jackie Thomae schreibt in ihrem Roman „Momente der Klarheit“ über diejenigen Augenblicke, in denen der Rückspiegel einer Beziehungsgeschichte den Fahrer dazu zwingt, die nächste Ausfahrt zu nehmen. Das Buch ist kurz gesagt ein Trennungsroman vom Feinsten.
Literarische Abenteuer. Haike Hausdorf: ‚Watsons Welt: Zwischen Urlaubsstress und Umzugschaos‘
Meine Rezension zum leicht-lustigen Unterhaltungsroman Watsons Welt: Zwischen Urlaubsstress und Umzugschaos.
Von Clowns und Serienmördern. Heinrich Böll, Heinz Strunk und die Tragikomik des Außenseiters
Romanprotagonisten, als deren herrschendes Charaktermerkmal die moralische Ambivalenz hervorzuheben ist, lösen öfters polarisierende Reaktionen im Leser aus. Täter können Helden sein, aus Helden können Täter werden, und Hauptsächliches kann meistens als Menschliches rationalisiert und erklärt werden. Weniger wichtig als das… Weiterlesen ›
Illusionen der Freiheit. Leïla Slimani, Elfriede Jelinek und ihre wahre Perversion
Willkommen bei meiner ersten deutschsprachigen Essayreihe. In den Beiträgen dieser Reihe wird ein Vergleich zwischen neueren und älteren Romanen hergestellt, um darauf basierend die Hauptthematiken und ihre Substanz für die literarische und kulturelle Gegenwart zu untersuchen. Eure Gedanken zu den… Weiterlesen ›