Auf den ersten Blick begibt man sich auf Irrfahrten durch die dystopische Psyche einer Nymphomanin. Allerdings ist das Erotische lediglich der Lockvogel.
leseempfehlung
Panorama: Schwerpunkt Weltliteratur?
Was bedeutet der historisch ambivalente Begriff und welche Kriterien muss ein Buch erfüllen, um dazu zu gehören?
Kinderseele – entzaubert, verstümmelt. Kayo Mpoyi: „Mai bedeutet Wasser“
So poetisch und fesselnd wie der Stil, so belastend ist der Inhalt dieser nuancierten Familienmythologie.
Im Labyrinth der Realitäten. Te-Ping Chen: „Ist es nicht schön hier“
Erschreckende Realitäten und amüsante Absurditäten – in zehn spannenden Storys nach China und zurück.
Wo nur Vernichtung aller Hoffnung bestraft. Ava Farmehri: „Im düstern Wald werden unsre Leiber hängen“
Wie fühlt es sich an, in einem iranischen Gefängnis auf die Todesstrafe zuzugehen – und welche Familienmitglieder hat die blutjunge Protagonistin wirklich auf dem Gewissen?
Panorama: Leseempfehlung Literaturmagazin?
Sind gute Literaturzeitschriften mittlerweile zu Raritäten geworden – und welche vielversprechenden Neuerscheinungen bringt die jüngste Generation mit sich?
Von A(eneis) bis (K.I.)Z. Katharina Wesselmann: „Die abgetrennte Zunge. Sex und Macht in der Antike neu lesen“
Spätestens wenn ein ausführliches Wissen über die Texte von K.I.Z. die assoziative Schnittfläche betritt und sich intertextuell fließend zu Catulls Lyrik gesellt, hat Wesselmann ihrer Stimme einen vollständig neuartigen Ton verliehen.
Jenseits der eurozentrischen Perspektive. Pankaj Mishra: „Freundliche Fanatiker“
Was verbirgt sich hinter dem provokativen Titel – und ist der Autor selbst ein freundlicher Fanatiker?
Die Montagsfrage #66 — Können Autor:innen in mehreren Genres brillieren?
Heute setzen wir uns mit der Endgültigkeit der Genreauswahl von literarisch schaffenden Personen – und den mit der Erkundung neuer literarischer Landschaften verbundenen Risiken – auseinander.
Literarische Abenteuer. Amélie Nothomb: „Klopf an dein Herz“
Im neuen Roman „Klopf an dein Herz“ zeigt Nothomb sich von ihrer zärtlichsten Seite – und löst dennoch tiefstes Unbehagen aus.