Ein facettiertes Panorama eines polarisierenden Künstlerlebens, ein wahrer Genuss für Entdecker*innen der Natur über, unter und um uns – und eine essayistische Entdeckungsreise in die Steinzeit.
Rezensionen
Ausführliche Analysen zeitgenössischer und klassischer Literatur.
Drei Kurzrezensionen, Edition Transzendenz: „Die Sirenen des Titan“, „Die Bäume“ und „Als wir Vögel waren“
Eine Gradwanderung zwischen Gesellschaftskritik und Magie; eine abgefahrene Geschichte, die vor ihrer Zeit entstand – und eine majestätisch-brutale Satire.
Der lange Weg zurück. Trude Teige: „Als Großmutter im Regen tanzte“
Ein beeindruckendes und bewegendes Studium norwegisch-deutscher Zeitgeschichte.
Eine neue Sicht in die Vergangenheit. Janina Ramirez: „Femina“
„Femina“ setzt konventionelle Konzepte zum Mittelalter in Teilen vollständig außer Gefecht und öffnet diverse Horizonte für eine Neuinterpretation zahlreicher maßgeblicher Ereignisse aus der Geschichte Europas.
Drei Kurzrezensionen, Edition Götter und Geister: „Schura“, „Philoktet“ und „Seebeben“
Märchenhafte Geisterwelten, erzählerische Diamanten – und ein Deus ex Machina with a twist.
Überleben und überlegen. Sarah Jollien-Fardel: „Lieblingstochter“
In einer Kombination von Klugheit und Rohheit lässt Jollien-Fardel die Geschichte einer Befreiung tief in Leserherzen schneiden – und zeigt ungeschönt die Innenwelten einer jungen Frau, die sich durch die entsetzlichsten Traumata eines Menschenlebens kämpft.
Gespaltene Wege. Knut Hamsun: „Hunger“
Argumentativ spiegelt dieser Text Hamsuns eigenen Werdegang. Doch ultimativ beschäftigt „Hunger“ sich mit ganz anderen Ideen und Motiven.
… dass da drinnen doch jemand war. Toni Morrison: „Rezitativ“
Im Kinderheim ist damals etwas grauenvolles passiert. Sind Twyla und Roberta allerdings die Täterinnen gewesen – und wessen Erinnerung trügt?
Geschlossene Gesellschaft. Virginie Despentes: „Liebes Arschloch“
Despentes zeigt meisterhaft die Nuancen menschlicher Verletzlichkeit und Schwäche auf – und unternimmt eine knallharte Bestandsaufnahme der wichtigsten Diskurse unserer Zeit.
Reif für Hollywood. Michael D. Meloan: „Pinball Wizard“
Auch wenn der kontroverse Griesgram Bukowski in Michael D. Meloans Buch eine tatsächlich nicht unwichtige Rolle spielt, überzeugt der Roman mit ganz anderen Vorzügen.