Meine schönsten Leseerlebnisse aus dem Jahr 2021.
buchtipp
Systemkritische Trauerspiralen. Jamaica Kincaid: „Mein Bruder“
„Mein Bruder“ bewegt sich in poetischen Bögen zwischen Memoir, Tagebuch und Roman. Für wen ist diese Lektüre geeignet?
Aus Geisterwüsten in Blutoasen. Juan Rulfo: „Unter einem ferneren Himmel“
Welche bekannten Inhalte und welche Besonderheiten birgt die Wiederentdeckung des mexikanischen Kultautors?
Apache Subversion. Martina Clavadetscher: „Die Erfindung des Ungehorsams“
Was hebt diesen Roman über Weiblichkeit und künstliche Intelligenz von anderen seinesgleichen ab – und lohnt sich die Lektüre?
Wenn emotionale Authentizität narrative Klischees überflügelt. Caleb Azumah Nelson: „Freischwimmen“
Woher nimmt der Autor bloß den Mut, so unfassbar viele Klischees aufzugreifen – und die Fertigkeit, dennoch ein Höchstmaß an Authentizität zu erreichen?
Jenseits der eurozentrischen Perspektive. Pankaj Mishra: „Freundliche Fanatiker“
Was verbirgt sich hinter dem provokativen Titel – und ist der Autor selbst ein freundlicher Fanatiker?
Die Montagsfrage #66 — Können Autor:innen in mehreren Genres brillieren?
Heute setzen wir uns mit der Endgültigkeit der Genreauswahl von literarisch schaffenden Personen – und den mit der Erkundung neuer literarischer Landschaften verbundenen Risiken – auseinander.
Literarische Abenteuer. Amélie Nothomb: „Klopf an dein Herz“
Im neuen Roman „Klopf an dein Herz“ zeigt Nothomb sich von ihrer zärtlichsten Seite – und löst dennoch tiefstes Unbehagen aus.
Literarische Abenteuer. Ian McEwan: „Erkenntnis und Schönheit“
Das Buch kann kurz und bündig beschrieben werden als gesammelte Gedankengänge zu Zusammenhängen zwischen dem literarischen Universum und der Identität der Menschheit.
Die Montagsfrage #121 – „Das musst du unbedingt lesen“?
Ist es überhaupt legitim, einer Buchbesessenen, die gefühlt sämtliche Verlags-Newsletter abonniert und Neuerscheinungen vor dem Veröffentlichungsdatum im Briefkasten hat, ein Buch zu schenken?