Funks zweiter Roman setzt sich anhand einer wahren Geschichte mit der Historie der Stalinschen Strafkolonien auseinander. Welche historischen Fakten und menschlichen Wahrheiten verbergen sich in dieser berührenden, nüchternen Erzählung?
neuerscheinung
In der Märchenwelt gefangen. Eeva-Liisa Manner: „Das Mädchen auf der Himmelsbrücke“
Die finnische Autorin Eeva-Liisa Manner erlebte Ihren Durchbruch 1956 mit dem ersten modernistischen Gedichtband Finnlands. Welche Kindheitserinnerungen verarbeitet Manner in ihrem Roman – und begibt sich auch dieser Text in lyrische Gefilde?
Reif für Hollywood. Shelly Kupferberg: „Isidor“
In ihrem Debütroman „Isidor“ verarbeitet Kupferberg ihre komplexe Familiengeschichte – und offenbart spannende Verknüpfungen zwischen Tel Aviv und Hollywood. Warum liest sich diese thematisch gewichtige Lektüre so leicht?
Geklebt und gekittet. Elena Medel: „Die Wunder“
Worin liegt das Besondere an Medels Debüt – und ist eine internationale Resonanz dieses Romans nur eingeschränkt möglich?
Symmetrie bleibt Utopie. Miku Sophie Kühmel: „Triskele“
Welche gelungenen Aspekte von „Kintsugi“ hat Kühmel im neuen Roman „Triskele“ erfolgreich weiterentwickelt – und welche Schwächen hemmen die Lektüre?
Der seidene Faden reißt. Frances Cha: „Hätte ich dein Gesicht“
Welche inhaltlichen und kompositorischen Aspekte verleihen Chas erschreckender Erzählwelt ihre besondere Authentizität?
Schienenersatzverkehr zum Egozentrum. Olga Tokarczuk: „Anna In“
Welche Verknüpfungen binden den Roman zum Gesamtwerk – und warum erschließt sich diese komplexe Erzählung nur wenigen Leser*innen?
Das Gelbe vom Ei. Sharon Dodua Otoo: „Herr Gröttrup setzt sich hin“
Welche Facetten der Autorin werden in der Sammlung eröffnet – und wie knüpft das schlanke Büchlein erfolgreich an „Adas Raum“ an?
Wäre ich nach rechts gekommen… Alena Mornštajnová: „Hana“
Woher stammt die immense Authentizität dieses Romans – und warum erzeugen einige kompositorische Entscheidungen ambivalente Reaktionen?
Rassismuskritisch leben und handeln. Tupoka Ogette: „Und jetzt du.“ und Ibram X. Kendi: „Antirassistisch handeln“
Wie tiefgreifend müssen wir als Individuen und als Gesellschaft unsere Denkmuster rassismuskritisch reformieren – und wie können wir durch kleine Portionen Reflexion und Aufmerksamkeit täglich antirassistisch handeln?