Die Montagsfrage #116 – Wie gut kennt ihr euch mit HTML und JavaScript aus – oder wie eignet ihr euch eure Design-Kenntnisse an?

Die Montagsfrage ist ein Dialog, der allerlei Themen bezüglich diverser Aspekte des Literaturbetriebs umfasst. Die Frage wird wöchentlich gestellt von Antonia bei Lauter&Leise.

Heute gewähre ich euch einen Blick hinter die Kulissen meines Blogs, denn es geht ums Thema Design und Backend.


Die heutige Montagsfrage lautet nämlich:

Wie gut kennt ihr euch mit HTML und JavaScript aus – oder wie eignet ihr euch eure Design-Kenntnisse an?

In zwei Schritten gilt es diese Frage zu beantworten, und euch in beiden Teilen etwas hinter die Kulissen dessen blicken zu lassen, was hier bei der Falke im für den Leser unsichtbaren Bereich so passiert.

Ich habe vor gefühlten tausend Jahren, im Gymnasium, einen zweijährigen Informatikkurs belegt, der mir viel Spaß bereitete. Wir lernten die HTML-Sprache, die Basisfunktionen von Content Management Systemen und eigneten uns die Grundkenntnisse des Programmierens an (Beispielaufgabe: schreibe ein Programm, das Anhand der Angabe von Seitenlängen die Fläche eines Dreiecks berechnet). Diese HTML-Kenntnisse habe ich minimal weiterentwickelt, indem ich eine eigene Webseite im 90er-Stil baute, auf der Fotos und lyrische Inhalte zu sehen waren. (Nein, die ist jetzt nicht mehr online. 😉 )

Damals hatte ich allerdings gratis-Optionen und einen Server für solche Hobbybasteleien, die mir zurzeit nicht mehr zur Verfügung stehen. Für diesen Blog lasse ich daher WordPress das meiste erledigen, was Design-Elemente, Schriftarten, Layout und Posting betrifft, und bin – vergleichsweise zu Blogger, wo mein Blog früher sein Zuhause hatte – im Großen und Ganzen zufrieden mit der Auswahl, die hier zur Verfügung steht. Es gibt genügend Vorlagen und Optionen zur Individualisierung, um sich nach dem eigenen visuellen Geschmack zu richten.


Ich habe zwar auch im beruflichen Leben mit diversen Content Management Systemen zu tun gehabt, die allerdings nicht komplizierter als die WordPress-Oberflächen waren. So kenne ich auch die Elemente einer Webseite und das Aussehen von JavaScript-Modulen und kann beispielsweise nach einem inhaltlichen Fehler suchen oder einen rudimentären Code für eine Indexseite schreiben.

In diesem Sinne könnte ich mich ins Backend der Webseite natürlich auch mehr reinsteigern, sehe allerdings für einen Buchblog keine Notwendigkeit. Ich bezahle eine Gebühr für meine Domain und den WordPress-Tarif, weshalb ich mich freue, wenn ihr mich mit einem Kaffee oder einem Buchgeschenk unterstützt. Es ist auch möglich, den Tarif aufzurüsten und dadurch mehr Freiheit zur eigenen Gestaltung zu erlangen. Allerdings finde ich auch die Möglichkeiten zur visuellen Anpassung ausreichend, die in der jetzigen Form verfügbar sind, und würde mich eher für eine Betreuung bei Squarespace o. a. entscheiden als die vollständige Seite selbst zu „bauen“.

Eher lebe ich mich in der Gestaltung der einzelnen Beiträge aus und entwerfe die Beitragsbilder meiner Rezensionen immer inhaltlich-assoziativ (und im Idealfall auch farblich passend) zu den Buchcovern oder -Themen. Hierfür nutze ich meistens Pexels, eine Gratis-Fotodatenbank. Die Fotos editiere ich entweder auf befunky.com oder mit Phonto.


Was ich immer wieder für viel zu langsam, umständlich, klobig, unnötig, weitere negativen Adjektive, einfach nur schlecht befinde – und mit jeder Aktualisierung nerviger wird –, ist der neue Block Editor von WordPress. Auch wenn man die Anleitung durchgelesen hat. Wer es weiß, der weiß es.

Im Allgemeinen finde ich es schön, wenn Blogs ein individuelles Aussehen besitzen, allerdings sowohl inhaltlicher als auch visueller Art. Ich bemühe mich daher auch um einen für mich visuell ansprechenden Feed sowohl hier als auch auf Instagram. Vergleichsweise könnt ihr ja mal schauen, wie das auf meinem Instagram-Kanal aussieht – ich habe recht spezifische ästhetische Vorstellungen, wie sich sofort zeigt 😉

Man muss es eben nicht übertreiben – gerade wenn man eine Ein:e-Mann:Frau-Operation ist. Selbstverständlich benötigt ein:e Blogger:in gewisse Kenntnisse zu den Plattformen, die er:sie benutzt. Diese können allerdings schnell online gelesen werden und wachsen einem lernfähigen Blogger demensprechend auch organisch an.

Wichtiger finde ich es, eine übersichtliche Struktur für die Beiträge anzubieten und die bestehenden Inhalte auch regelmäßig zu pflegen und zu aktualisieren. Solange Formate, Strukturen und Inhalte von derselben Person erstellt und gewartet werden, möchte ich als Buchbloggerin mich dann doch am liebsten auf den Text und seinen qualitativen Wert konzentrieren, weniger aufs Drumherum.


Und nun freue ich mich auf Deinen Input! Bastelst Du gerne an den Elementen, Funktionen und Widgets des eigenen Blogs rum, oder sind bei Dir die reinen Inhalte im Fokus?

Findest Du es wichtig, das Backend vollends selber zu beherrschen? Wie sieht ein besonders schöner Blog aus, dem du folgst?

Lass es mich in den Kommentaren wissen, gerne auch mit einem Link zum Blog.


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Kategorien:Home, MoFra

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  1. Huhu 🙂

    Ich stimme dir halb zu: Ja, der Content ist das wichtigste Element eines Blogs. Aber wenn dieses Element nicht so dargestellt wird, dass es auch schön präsentiert wird, geht viel von dessen Wirkung verloren. Darum halte ich es durchaus für wichtig, dass Blogger_innen sich zumindest in ihrem eigenen CMS hervorragend auskennen und wissen, was sie tun. Wie weit das geht, ist natürlich immer eine Frage der eigenen Ansprüche und Bedürfnisse.

    Montagsfrage auf dem wortmagieblog
    Viele Grüße,
    Elli

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