Panorama: Leseplanung 2023

Das Lesejahr 2023 verspricht gehaltvoll, vielfältig und spannend zu werden. Dies ist nicht nur einer Vielzahl interessanter Novitäten, sondern dem bedachten Fokus auf die Backlist zu verdanken. Die in diesem Blog gestellten Ansprüche für neue und alte Lektüren sollen im begonnenen Jahr in Teilen fortgeführt, in Teilen revidiert werden.

Einen Großteil der zu erwartenden Lektüren habe ich in Berücksichtigung der eigenen Ansprüche in Form meiner „23 für 2023“ bereits zusammengestellt und möchte Dir diese im heutigen Beitrag kurz vorstellen.


Sachbuch


Meine Ansprüche für das begonnene Lesejahr unterscheiden sich im Wesentlichen nicht von denjenigen Zielen, die die 12 für 2022 ausmachten: mehr Klassiker, mehr Sachbücher, mehr Originalsprache, diverser lesen – mit verstärkter Diversität sowohl Autor*innen- als auch Verlagstechnisch.

In diesem Sinne habe ich die Leseplanung für dieses Jahr gezielt in drei Kategorien eingeteilt, sodass ein sichtbares Gleichgewicht zwischen den erwähnten Kriterien entstehen kann. Insofern befinden sich auf der Leseliste sieben Sachbücher:


Die zur Lektüre ausgewählten Bücher haben auf unterschiedlichen Wegen in meine Leseplanung gefunden: Geschenkt, gekauft, getauscht, im Bücherschrank gefunden – et cetera. Nachhaltigkeit und der Verzicht auf das Horten hoher Bücherstapel war mir hierbei ebenso sehr wichtig, viele Bücher haben das Regal verlassen ehe neue einziehen durften.


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Die mich primär interessierenden Themengebiete sind größtenteils vertreten: die gewählten Monografien und Sammelbände erstrecken sich über historische, soziokulturelle sowie psychologische Diskurse und decken einen erheblichen Bereich desjenigen, welches mich in puncto Sachbuch interessiert.

Selbstredend handelt es sich hierbei nicht um die einzigen geplanten Sachbuchlektüren 2023 – wie bereits die im vergangenen Jahr erstellte Kategorie Sachbuch in diesem Blog zeigte, möchte ich mich eher mehr als weniger diesem Bereich widmen.


Klassiker


Obwohl der im vergangenen Jahr vorrangig auf Rezensionsexemplare und somit unvermeidbar auf Novitäten gerichtete Fokus der Buchbesprechungen eine reichhaltige Perspektivenerweiterung bezüglich unabhängiger und kleiner Verlage bot, soll im begonnenen Jahr erneut stärker auf Klassiker eingegangen werden.

Wie im letzten Beitrag zu „Underground Railroad“ und „Alles ist erleuchtet“ soll allerdings mit komparatistischem Schwerpunkt auf diejenigen Lektüren eingegangen werden, die nicht mehr als Novitäten gelten. Dies dient dem Zweck, einer stark auf Neuerscheinungen fixierten Leserschaft in einer durchmischten Buchauswahl auch Klassiker*innen schmackhaft zu machen – und die eigene Perspektive hinsichtlich vorhandener Vergleichspunkte auszuweiten.

Sowohl deutsche, britische, amerikanische als auch Klassiker der Weltliteratur sollen im Laufe des Jahres zur Sprache kommen – insbesondere freue ich mich über Neuübersetzungen, Neuentdeckungen und Neuveröffentlichungen bereits bekannter und geliebter Klassiker, die in diesem Blog ebenso verstärkt besprochen werden sollen.


Erneut geschmökerten Lektüren wie „Ulysses“, „Lady Chatterley’s Lover“ und „A Tale of Two Cities“, die ich bereits zum zweiten oder zum dritten Mal lese, möchte ich den ihnen gebührenden Raum auch in diesem Blog bieten – einerseits, weil die Lektüre vor der Geburt der Literarischen Abenteuer liegt und hier noch keine Besprechung auffindbar ist; andererseits, weil die Bücher damals wie auch jetzt hervorragend und einer Besprechung wert sind.

Besonders gespannt bin ich auf die „Schachnovelle“ von Stefan Zweig und werde mir nach der Lektüre auch die Filmadaption anschauen.



Neuerscheinungen


Der organisch entstandene Schwerpunkt asiatische Literatur wird hinsichtlich der geplanten Lektüre von Neuerscheinungen fortgeführt – allerdings ist auch die geplante Liste für Novitäten international ausgerichtet und erstreckt sich über mehrere Kontinente.

Im Blog mit Begeisterung besprochene Autor*innen wie Amélie Nothomb – oder ambivalent rezipierte Romanciers wie Orhan Pamuk werden erneut unter die Lupe genommen. Des Weiteren freue ich mich auf eine international ausgerichtete literarische Auswahl und werde den Schwerpunkt Weltliteratur auch bei Lektüren abseits der bereits eingeplanten belletristischen Werke und Sachbücher.


Die gezeigten Bücher werden im Laufe des Jahres nach und nach, bei thematischer Angemessenheit auch eventuell mit- oder nebeneinander vorgestellt – mit den ersten Lektüren von der 23 für 2023 habe ich bereits begonnen.

Wie der sich organisch entwickelnde Dialogcharakter meiner Jahreshighlights 2022 offenbarte, verstecken sich Unmengen an diskursiven Verknüpfungen zwischen bereits gelesenen und neu erhaltenen Lektüren – besonders freue ich mich, diesen Schwerpunkt in zukünftigen Beiträgen zu vertiefen und zunehmend auf Verknüpfungen zwischen Autor*innen, Themen, geografischen sowie historischen sowie kulturellen Territorien analytisch einzugehen.


Selbstredend beinhaltet meine Leseplanung nicht nur die gezeigten Lektüren, sondern eine üppige Anzahl an Novitäten – die Vorauslese der Frühjahrsvorschauen 2023 ist ebenso bereits abgeschlossen und besteht aus zahlreichen vielversprechenden Neuerscheinungen. Das Leseziel von einhundert Büchern wurde 2022 erfolgreich erreicht und überboten, weswegen mit Sicherheit mindestens genauso viele Lektüren im laufenden Jahr bevorstehen.

Summarum freue ich mich sehr auf ein interessantes und vielfältiges Lesejahr mit neuen Bucherlebnissen, auf emotional intensive sowie informativ erkenntnisreiche Lektüren – und natürlich auf den gehaltvollen, regen Austausch mit meiner geschätzten Leser- und Zuschauerschaft.

Gerne können wir uns in den Kommentaren dieses Beitrags über Deine Leseplanung für das neue Jahr, eventuelle Gemeinsamkeiten der Leselisten sowie Ansprüche und Vorsätze für das Leseverhalten oder die Bücherwahl unterhalten. Ich freue mich sehr auf den Austausch!


Eine detailliertere Vorstellung der Leseplanung 2023, in der ich jedes Buch kurz – und die in diesem Beitrag noch fehlenden zwei Bücher – zeige und vorstelle, findest Du auf meinem YouTube-Kanal.

Hier geht’s zum Video:


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Kategorien:Home, Panorama

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  1. Ich kenne genug Leserinnen und Leser – mich eingeschlossen -, die genug Schwierigkeiten damit haben, den „Ulysses“ auch nur ein einziges Mal zu lesen. Aber gleich zweimal oder gar öfter!? Warum …? 😉

    Abseits davon wünsche ich viel Vergnügen mit der „Schachnovelle“ und Carlos Ruiz Zafón. Insbesondere Letzteren würde ich gerne nochmal zum erstem Mal lesen können.

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    • Danke vielmals, gerade auf „Schachnovelle“ bin ich ungemein gespannt weil ich Zweig als Autor noch nicht kenne. Was „Ulysses“ betrifft: Na ja. Ich mag Joyce und Beckett und dergleichen abstrakten Annäherungen und stream of consciousness-Angelegenheiten – eventuell eine aufgrund des Literaturstudiums angelernte Macke. Und aus persönlicher Erfahrung weiß ich, dass einige Bücher einfach den richtigen Gemütszustand brauchen, um ihren Aha-Moment zu geben. Eventuell breche ich aber auch ab und ärgere mich im Anschluss öffentlich maßlos darüber, sicherlich hat auch dieses Ergebnis zumindest einen Unterhaltungswert. 😉
      Eventuell bieten dir die Kurzgeschichten („Der Friedhof der vergessenen Bücher“, S. Fischer 2021) ja eine neue Erfahrung mit Zafón, falls du diese noch nicht kennst, diese habe ich ungemein gerne gelesen!

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      • Von Zafón hab ich eigentlich alles gelesen, außer „Das Labyrinth der Lichter“. Das liegt zwar seit Veröffentlichungsdatum bei mir rum, aber irgendwie traue ich mich da nicht dran, weil ich es dann ja irgendwann durch habe und weiß, dass da nichts mehr nachkommt. Bisschen schräge Einstellung vielleicht … 😉

        Das mit dem richtigen Gemütszustand unterschreibe ich nach eigener Erfahrung ebenfalls. Ich habe den für „Ulysses“ oder beispielsweise Proust offensichtlich irgendwie noch nicht gefunden … 😉 Liegt für den Fall des Falles aber alles schon hier rum …

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    • Hinsichtlich der „Schachnovelle“ schließe ich mich an, die hat mir sehr gut gefallen. Carlos Ruiz Zafón steht auch noch ungelesen in meinem Regal, ebenso wie der Ulysses, der neben „Unendlicher Spaß“ schon langsam Staub ansetzt. Ich liebäugle neben dem englischen Original für einen sanfteren Einstieg mit einer deutschsprachigen (und annotierten!) Ausgabe.
      Die „Tale of Two Cities“ empfand ich – trotz des spannenden politischen Hintergrundes – als (jedenfalls mein) bislang schwächstes Buch von Dickens. Insbesondere die Figurenzeichnung konnte mich nicht überzeugen und gestaltete sich anders als bei David Copperfield, das ich davor gelesen hatte, fast schon lieblos. Ich bin gespannt, wie du das siehst.
      Han Kang habe ich sehr gemocht; fast mehr noch als „Die Vegetarierin“ hat mich „Menschenwerk“ beeindruckt. Ansonsten schließe ich mich dir mit Toni Morrison, Elif Shafak und Orhan Pamuk an – die stehen auch noch alle bei mir, wenn auch mit anderen Titeln.
      Auf ein gelungenes neues Lesejahr!
      Grüße, Jana

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      • „Infinite Jest“ begegnet mir auch immer öfter, liebe Jana – vielleicht nehme ich das Buch ja auf die 24 für 2024, wenn ich es diesmal schaffe, mit „Ulysses“ abzurechnen. 😉 Definitiv möchte ich auch dies im Original lesen.
        Den Shafak habe ich mittlerweile durch und muss auch sagen, dass es zwar weiterführendes Interesse für die Autorin weckte, doch nicht ihr stärkster Roman war.
        Auch dir ein gehaltvolles und erfüllendes Lesejahr 2023!

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